Auszeitkonzept

Seit dem 6.3.20 arbeitet die KKS nicht mehr mit dem Trainingsraumkonzept, es wurde durch ein neues Auszeitkonzept ersetzt.

 

Viele unserer Schüler*innen stellt Unterricht vor große Herausforderungen. Sich auf eine Gruppe Einlassen, einen Lerngegenstand konzentriert bearbeiten, am eigenen Platz sitzen und sich konfliktfrei mit Mitschüler*innen und Lehrer*innen austauschen ist ihnen nicht immer möglich.

Diese Schüler*innen brauchen mehr Raum im Schulalltag. Mehr Raum für die alltäglichen Probleme, mehr Raum für Entlastung und Entspannung. Aber auch mehr Raum für Bewegung und mehr Raum für individuelle Arbeit.

Deshalb haben wir an unserer Schule den Neustart.

Grundgedanke hier ist: Was braucht ein Kind, das nicht in der Lage ist dem Unterricht zu folgen, um wieder arbeiten zu können.

Stellt ein*e Lehrer*in fest, dass ein*e Schüler*in nicht in der Lage ist dem Unterricht zu folgen, wird dieser/ diesem eine Auszeit in unserem neuen Auszeitraum angeboten, wird entschieden, dass eine Auszeit notwendig ist. Für den Besuch wird eine Dauer festgelegt und die/ der Schüler*in begibt sich in den Auszeitraum.

In diesem Neuem Raum wird es 4 Bereiche geben:

 

 

Jeder Besuch startet in Bereich 1:

 

 

Bereich 1: Gespräch

  • Gespräch über den Grund der Auszeit 

  • Gemeinsame Entscheidung über Ablauf der Auszeit

  • Bei Konflikten unter Schüler*innen: Gespräch über weiters Vorgehen. z.B. Wiedergutmachung 

  • Gespräche über Belastungssituationen und Hilfen

Bereich 2: Ruhe

  • Raum für Entspannung, zum Herunterfahren, zum Kraft tanken

  • Hier können Schüler*innen Sessel nutzen, leise malen, Bausätze nutzen

Bereich 3: Bewegung
  •  Aggressionsfreie Bewegungsangebote, z.B. Crosstrainer, Ergometer

Bereich 4: Stillarbeit 

  • Einzelarbeitsplätze für individuelles Arbeiten an mitgebrachten Aufgaben -
  • Sitz- und Stehplätze

 

Nachdem die Auszeit beendet ist, führt die/ der Schüler*in ein Abschlussgespräch und kehrt in die Klasse zurück. Auszeiten innerhalb dieses Konzeptes sind fester Bestandteil der individuellen Förderung der Schüler*innen und nicht als Konsequenz oder Strafe zu sehen.

 

Bei Fragen zum Konzept und zu den Abläufen wenden sie sich gerne an die Klassenlehrer*innen oder an das Team des neuen Auszeitraumes.