Pädagogisches Selbstverständnis

Viele SchülerInnen kommen mit dem Bewusstsein des Versagens und der realen Erfahrung des Nicht-Mithalten-Könnens an unsere Schule.
Sie haben erlebt, dass an der allgemeinen Schule ihre sprachlichen oder kognitiven Fähigkeiten und / oder ihre emotionalen und sozialen Kompetenzen nicht ausreichten. Dies hat sie und häufig auch ihre ganze Familie zutiefst verunsichert.
Wer ständig die an ihn gestellten Anforderungen nicht erfüllen kann, verliert seine Lebensfreude, wird häufig depressiv oder aggressiv und manchmal sogar krank.

 

An unserer Schule wollen wir die SchülerInnen dazu befähigen, mit sich selbst und ihrer Umwelt zurechtzukommen.

Sie sollen so gefördert werden, dass sie erfolgreich am Leben der Gesellschaft teilnehmen können. Jeder soll die Chance erhalten, sich zu einer eigenverantwortlich selbstbestimmten Persönlichkeit zu entwickeln. Wir wollen Leistungswillen und Leistungsbereitschaft durch individuelle Förderung, Erfolgserlebnisse und Akzeptanz wecken, um SchülerInnen zu befähigen, einen Schulabschluss zu erreichen, der den individuellen Fähigkeiten entspricht.
Am Ende jedes Schuljahres findet eine Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs statt, damit gewährleistet ist, dass unsere Schule (noch) der angemessene Förderort ist.

 

Erziehungs- und Bildungsziele
Wir wollen diese Ziele erreichen, indem alle am Schulleben beteiligten Personen und Institutionen an unserem Erziehungs- und Bildungsauftrag mitarbeiten und in einem ständigen kommunikativen Austausch stehen. Zusätzlich kooperieren wir mit einem außerschulischen Netzwerk von Institutionen, Therapeuten, Betrieben, Handwerkern und Ämtern, um die bestmögliche Förderung für jedes einzelne Kind und den angemessenen Schulabschluss zu gewährleisten.

 

Selbstvertrauen:
Erfolgserlebnisse durch angemessene und individuelle Lehr- und Lernangebote vermitteln

 

Selbstständigkeit:
Fördern und fordern durch methodenvielfältigen Unterricht, individuelle Förderung, Stärkung des Problemlöseverhaltens in schulischen und praktischen Situationen

 

Sozialkompetenz:
Toleranz und gegenseitige Akzeptanz erleben, angemessene, gewaltfreie Wege zur Konfliktlösung entwickeln, Einhalten von Regeln mit eigenverantwortlichem Handeln erlernen

 

Unterricht:
Ausrichtung des Lernangebotes auf die individuellen Förder- und Lernbedürfnisse orientiert an den Richtlinien der Grund- und Hauptschule

 

Berufliche Eingliederung
Vorbereitung auf das Berufsleben, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, Gestaltung des Übergangs von Schule und Beruf

 

Übergang in Beruf und Arbeit:
Vorbereitung und Begleitung bei der Berufsfindung und -eingliederung, Betreuung und Begleitung über die Zeit der Schulpflicht hinaus (nachgehend Betreuung), enge Kooperation mit Berufsberatung und Betrieben

Käthe-Kollwitz-Schule

Städtische Förderschule
im Verbund

 

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